Kann man Wasserbetten sorgenfrei in Altbauten stellen?

Wasserbetten liegen schon seit einigen Jahren voll im Trend, doch noch immer lassen sich viele Verbraucher wegen ungeklärter Fragen vom Kauf abhalten. Meist dreht sich alles um die Dichtigkeit des Materials und um das Gewicht, das ein gefülltes Wasserbett auf den Boden bringt. In einem Doppelbett mit den normalen Maßen von zwei Metern auf zwei Meter passen immerhin knapp 700 Liter Wasser. Damit entsteht eine deutlich größere Bodenbelastung als mit herkömmlichen Betten.
Mieter sollten den Vermieter fragen
Gerade Mieter von Altbauten fragen sich bei einer Bodenlast von etwa 175 Kilogramm per Quadratmeter, ob sie sorgenfrei ein Wasserbett im Schlafzimmer aufstellen können. Die zugelassene Verkehrslast entscheidet hier, ob der Traum vom Wasserbett wahr werden kann, denn Gebäude, die nach 1945 entstanden sind, haben eine gesetzliche vorgeschriebene Verkehrslast von 275 Kilogramm per Quadratmeter und damit können Wasserbetten problemlos aufgebaut werden. Ältere Gebäude und Wohnhäuser müssen diese Werte nicht erfüllen und hier kann es durchaus Probleme mit der Statik geben. Damit sichergestellt werden kann, ob der Fußboden im Altbau das Gewicht eines Wasserbetts dauerhaft tragen kann muss entweder ein Blick in die Baupläne erfolgen oder man befragt das Bauamt oder einen Architekten. Als Mieter hat man natürlich nicht so einfach Zugang zu den Unterlagen und daher sollte bereits vor einer geplanten Anschaffung ein ausführliches Gespräch mit dem Vermieter stattfinden. Dabei kann man auch anführen, dass das Wasserbett in die Hausratsversicherung aufgenommen wird, falls ein Wasserschaden entstehen sollte, denn die meisten Vermieter verlangen diese Absicherung. Wasserschäden sind zwar durch die Bauweise moderner Wasserbetten eher selten, da eine Sicherheitswanne dieses Schadensbild verhindert, doch jede Versicherung nimmt auch das Wasserbett in ihren Vertrag auf.
Wo bekomme ich Pläne der Statik im Altbau?
Wenn die Pläne des Altbaus nicht weiterhelfen können, was die zugelassene Verkehrslast anbelangt, so kann das Bauamt hier vielleicht Auskunft geben, denn in manchen Fällen sind noch Unterlagen im Stadtarchiv vorhanden. Sollte das nicht der Fall sein, lässt sich die Nutzlast auch ausrechnen. Architekten vermessen dann das Gebäude und rechnen aus, welche Verkehrslast die Böden der einzelnen Stockwerke vertragen. Für Mieter eines Altbaus klingt das natürlich nach etwas Aufwand, doch wenn die Wohnung auch die nächsten Jahrzehnte das Zuhause der Familie bleiben soll, kann sich dieser Aufwand durchaus lohnen. Steht das Wasserbett dann im eigenen Schlafzimmer kann Joop Bettwäsche das ohnehin schon herrliche Wohlgefühl beim Schlafen noch verbessern, denn die qualitativ hochwertigen Materialien fühlen sich samtweich und superleicht an. Mit dieser Kombination schläft man garantiert wie auf Wolke Sieben im temperierten Wasserbett das zudem auch den Rücken schont.
Der Artikel wurde verfasst von Oliver Schmid.




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Die Erfahrungen beim Umbau, Selbstbau oder beim Architektenhaus sind so individuell wie jeder Bauherr und sein Eigenheim. Sehr oft haben wir negative Berichte von anderen Eigenheimbesitzern gehört. Wir haben eigentlich durchweg gute Erfahrungen gemacht. Der Selbstbau mit Renovierung des alten Bauernhauses (Baujahr 1900) war die wesentlich größere Herausforderung. Als junges Ehepaar hatten wir diesen Traum, der großer Garten für die Kinder, die wir uns wünschten, eine Scheune nebenan, die noch Bauplatz und Raum zum Ausbauen bot. Als die Kinder aus dem Haus waren, haben wir das Bauernhaus verkauft und ein kleineres Architektenhaus gebaut. Diesen Erfahrungsschatz möchten wir auf dieser Seite kostenfrei an Sie weitergeben (8).