Heizkörper regelmäßig entlüften

Wer kennt es nicht: Die Heizung wird nicht richtig warm und das Wasser gluckert im Heizkörper. Beides sind sichere Anzeichen dafür, dass die Heizung entlüftet werden sollte. Befindet sich zu viel Luft in Heizkörpern und Rohren kann das Wasser nicht mehr richtig zirkulieren und die Heizleistung lässt nach. Durch regelmäßiges Entlüften der Heizung (insbesondere vor Beginn der Heizperiode) kann der Energieverbrauch drastisch reduziert werden. Auch wird so unnötiger Kaltluftabfall an den Fensterscheiben verhindert und die Räume gleichmäßig beheizt werden. Beides trägt wesentlich zum Wohlbefinden in den Wohnräumen bei.
Bevor mit der Entlüftung begonnen wird, sollte das Thermostatventil vollständig aufgedreht und die Heizung heiß sein. Das Lüftungsventil befindet sich an jedem Heizkörper entweder oben links oder oben rechts. Mit einem Heizkörperschlüssel wird nun das Ventil langsam entgegen dem Uhrzeigersinn geöffnet. Ein deutlich vernehmbares Geräusch zeigt an, dass die Luft entweicht. Wenn nur noch Wasser austritt, ist die Heizung entlüftet und das Ventil kann wieder geschlossen werden. Alternativ gibt es automatische Heizkörper-Entlüfter zu kaufen, welche statt des vorhandenen Ventils montiert werden und so die Entlüftung kontinuierlich selbst regeln.
Hat man bereits häufig die Heizkörper entlüftet, empfiehlt sich von Zeit zu Zeit, das Wasser in der Heizanlage aufzufüllen, da bei jeder Entlüftungsaktion etwas Wasser verloren geht. Dazu wird ein normaler Zulaufschlauch an den Stutzen der Heizungsanlage angeschlossen. Es sollte darauf geachtet werden, dass sich im Schlauch keinerlei Luft mehr befindet. Dazu den Schlauch zuerst locker am Stutzen anschrauben, den Wasserhahn aufdrehen, bis Wasser aus dem zwischen Schlauchende und Stutzen austritt, dann den Schlauch fest am Stutzen anschrauben. Sobald das Manometer die rote Marke erreicht, ist der Betriebsdruck wieder optimal eingestellt und der Schlauch kann entfernt und das Ventil geschlossen werden.
Der Artikel wurde verfasst von Oliver Schmid.



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Die Erfahrungen beim Umbau, Selbstbau oder beim Architektenhaus sind so individuell wie jeder Bauherr und sein Eigenheim. Sehr oft haben wir negative Berichte von anderen Eigenheimbesitzern gehört. Wir haben eigentlich durchweg gute Erfahrungen gemacht. Der Selbstbau mit Renovierung des alten Bauernhauses (Baujahr 1900) war die wesentlich größere Herausforderung. Als junges Ehepaar hatten wir diesen Traum, der großer Garten für die Kinder, die wir uns wünschten, eine Scheune nebenan, die noch Bauplatz und Raum zum Ausbauen bot. Als die Kinder aus dem Haus waren, haben wir das Bauernhaus verkauft und ein kleineres Architektenhaus gebaut. Diesen Erfahrungsschatz möchten wir auf dieser Seite kostenfrei an Sie weitergeben (5)